Ali Ruckert (KPL)
Kandidat Chamber 2009
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Ali Ruckert
Geburtstag
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Berufflech Qualifikatioun
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Ausgeübte Professioun
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Uertschaft
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Walkrees
Süden
Landeslëschteplaatz
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(...) Die von Professor Werner befürworteten Alternativen sind mir bekannt, ich unterstütze sie und sehe sie auch als mögliche Alternative für Luxemburg. Auch ihren Vorschlag betreffend das Einsetzen einer Untersuchungskommission, deren Aufgabe es sein sollte, bestehende Missstände und Patientenmisshandlungen zu untersuchen und aufzudecken, möchte ich ausdrücklich unterstützen. (...)
 
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Froen un Ali Ruckert
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Fro zum Thema Demokratie an Biergerechter
13.05.2009
Vum:

Die der KPL nahestehende Tageszeitung hat kürzlich in einem Artikel betreffend die Gedenkplatte für Jan Palach, dessen Aktion (und indirekt den Prager Frühling) als konterrevolutionär beschrieben.
Frage: befürwortet die KPL den Einmarsch der Warschauer Pakt-Truppen in die CSSR weiterhin, sowie schon 1968??
Äntwert vum Ali Ruckert
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04.06.2009
Guten Tag, Herr

Mehr als 40 Jahre nach den Ereignissen von 1968 existiert weder die Tschechoslowakei, noch der Warschauer Vertrag, so dass Frage und Antwort historischen Charakter haben.

Die inzwischen offenen Archive bieten zahlreiche konkrete Fakten dazu, dass es sich bei dem »Reformprozess« in der Tschechoslowakei keineswegs um einen Versuch handelte, einen »Sozialismus mit menschlichem Antlitz« zu schaffen (das war Fassade und wurde Legende), sondern um einen Versuch, die verfassungsmäßige Ordnung und die Besitzverhältnisse umzustürzen und eine kapitalistische Restauration durchzusetzen. Das räumte Ota Sik, einer der damals führenden »Reformer« bereits 1990 in der Zeitung »Die Welt« ein, als die kapitalistische Restauration erfolgreich durchgesetzt wurde.

Die sozialistischen Länder im Osten Europas konnten sich in allen Phasen der Entwicklung des Kräfteverhältnisses im Kalten Krieg der Systeme nur in einem politischen, wirtschaftlichen und militärischen Bündnis mit der Sowjetunion und untereinander gegen den Imperialismus behaupten und als alternatives Gesellschaftsmodell zum kapitalistischen Modell entwickeln. Das ist nach der Zerstörung der Sowjetunion bewiesene Wirklichkeit. Insofern wurde 1968 durch die Intervention der Staaten des Warschauer Vertrags (mit Ausnahme der DDR) am 21. August 1968 zwar verhindert, dass die CSSR aus dem sozialistischen Block herausgebrochen wurde, es war jedoch zugleich das Eingeständnis einer Niederlage, da es nicht gelungen war, im Kampf gegen die Umarmungsstrategie des Kapitalismus, insbesondere der USA und der Bundesrepublik Deutschland gegenüber der CSSR, die ideologische und politische Hegemonie des Sozialismus aufrechtzuerhalten.

So gesehen, handelte es sich bei der Intervention, die zu jenem Zeitpunkt alternativlos war, sollte die CSSR nicht kapitalistisch werden, lediglich um die machtpolitische Absicherung der bestehenden Verhältnisse. Leider wurden die Ursachen, die zur Krise führten (unter anderem eine ungenügende Entwicklung der Produktivität in der Wirtschaft und die Tatsache, dass große Teile der Arbeiterklasse und der Intellektuellen von der Entscheidungsgewalt in der Wirtschaft und in den politischen Institutionen ausgeschlossen blieben)anschließend nicht beseitigt, so dass sie Ende der 80er Jahre zum Scheitern führten.

Mit besten Grüßen
Ali Ruckert
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Fro zum Thema Internationales
27.05.2009
Vum:

Léiwen Här Ruckert,

Den Erwin Wagenhofer seet a sengem Dokumentarfilm iwert d´Geld dat fir all U.S. Dollar Entwëcklungshellëf dat zengtfach ënnert dem Dësch erëm zereckfléisst an dat iwert Steierparadeiser wéi Jersey oder Cayman Islands.

Wéi könnt den Här do drun fir dat ze soen? An wann et stëmmt, wat kéint en dogéint machen?

Mat frëndlechen Gréiss

Äntwert vum Ali Ruckert
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28.05.2009
Lieber Herr ,

leider wissen wir nicht genau, auf welchen Dokumentarfilm Sie sich beziehen, und wir kennen auch Erwin Wagenhofer nicht. Deshalb kann ich zu der Aussage, die Sie anführen, leider keine konkrete Antwort geben. Ich halte es durchaus für eine Tatsache, daß eine Menge Geld aus der sogenannten Entwicklungspolitik in die "Geberländer" zurückfließt – allerdings nur in die Kassen den Banken und Konzerne. Wie hoch diese Summen sind, dürfte sich wahrscheinlich nicht feststellen lassen. Übrigens gilt nicht nur für die USA, sondern für alle kapitalistischen Länder, daß kein Kapitalist auch nur einen Handschlag macht, ohne daß er sich davon einen Gewinn versprechen könnte. Das bezieht sich auch auf die "Entwicklungshilfe". Denn auch die "Entwicklungspolitik" der EU ist vor allem darauf ausgerichtet, die hilfsbedürftigen Länder dahin zu bringen, daß man in und mit ihnen möglichst viel Geld machen kann. Die Interessen der dort lebenden Menschen sind dabei nur drittrangig.

Es ist tragisch, daß man unter den gegebenen Verhältnissen so gut wie nichts dagegen machen kann, daß diejenigen, die schon viel haben, immer mehr in ihre Taschen und auf ihre Konten fließen lassen. Um das zu ändern, müßten die Besitzverhältnisse an den Produktionsmitteln verändert werden, das heißt den Reichen muß die Möglichkeit genommen werden, sich an der Arbeit anderer Menschen – der sogenannten Lohnabhängigen – zu bereichern, ohne selbst zu arbeiten. Erst wenn die Ausbeutung der Arbeiter durch die Kapitalisten beseitigt wird, kann auch die Ausbeutung der sogenannten Dritten Welt durch die Banken und Konzerne des Westens beendet werden.
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Fro zum Thema Gesondheet
27.05.2009
Vum:

Guten Tag Herr Ruckert,
am 18.11.2006 sagte Herr Professor Rössler im Luxemburger Wort: "Es gibt noch eine Reihe Langzeitpatienten im CHNP, aber wir haben Probleme sie in angemessenen Wohnungen ausserhalb unterzubringen. Familienpensionen im Norden des Landes sind keine Alternative." Ich kenne Betroffene, die in solchen unbetreuten Pensionen oder auf Campingplätzen oder in anderen prekären Wohnsituationen leben müssen. Die Betreiber dieser Einrichtungen sind mit der ihnen zwangsweise auferlegten Betreuung vollkommen überfordert. Schlimmer noch: sie sind in Gefahr! Diese unbetreuten Patienten sind in ihrer Hilflosigkeit und ihrer Verbitterung eine Gefahr für sich und ihre Umwelt.
Aus internationalen Studien weiss die psychiatrische Fachwelt, dass die Gefahr eines Impulskontrollverlustes bei Patienten in solchen unbetreuten Situationen sehr gross ist. Sie werden durch diese Umstände zu lebenden Zeitbomben. Wenn diesen Menschen dann auch noch die Aufnahme in den dafür vorgesehenen Kliniken des Landes verwehrt wird, potenziert sich ihre Verzweiflung, ihre Panik und ihre Amokbereitschaft noch um ein Vielfaches! Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um Gewalt und Folter.
Was gedenken Sie, Herr Ruckert, in der nächsten Legislaturperiode zu tun um diese Gefahr für die Bevölkerung zu beseitigen?
Werden Sie sich für die Einsetzung einer Untersuchungskommission einsetzen, die die vermeintlichen Patientenmisshandlungen im luxemburgischen Psychiatriewesen untersucht?
Herr Professor Werner hat im Saarland die psychiatrische Anstalt aus menschenrechtsrelevanten Gründen abgeschafft. Werden Sie sich ebenfalls für diese Lösung einsetzen?
"Wer vor der Vergangenheit die Augen verschliesst wird nicht nur blind für die Gegenwart: er wird schlichtweg unfähig zur Zukunftsgestaltung. Nur so sind Versöhnung, Vergebung, Heilung, Fortschritt möglich." (Luxemburger Wort, 8.10.07)
Hochachtungsvoll
, Psychologe, Gründer der LGSP (Letzebuerger Gesellschaft fier Sozialpsychiatrie)
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03.06.2009
Guten Tag, Herr

Mir ist bekannt, dass Sie sich seit langem mit diesen Problemen beschäftigten, ohne allerdings bei den zuständigen politischen Kreisen Gehör zu finden. Die Situation, die sie schildern, ist eines von vielen Beispielen dafür, wie in unserem Land Probleme von den zuständigen Stellen über Jahre unter den Teppich gekehrt werden.

Die von Professor Werner befürworteten Alternativen sind mir bekannt, ich unterstütze sie und sehe sie auch als mögliche Alternative für Luxemburg. Auch ihren Vorschlag betreffend das Einsetzen einer Untersuchungskommission, deren Aufgabe es sein sollte, bestehende Missstände und Patientenmisshandlungen zu untersuchen und aufzudecken, möchte ich ausdrücklich unterstützen.

Mit besten Grüßen
Ali Ruckert
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Fro zum Thema Famill
03.06.2009
Vum:

Guten Morgen Herr Ruckert

Auf ihrer Wahlliste im Osten haben Sie einen Kanditaten der einen Beruf angibt den er noch nie ausgeübt hat und auch nie ausüben wird, da er nicht mal einen Schulabschluss besitzt. Wenn ihre Wahlkanditaten sich mit solchen Lügen beweisen müssen dann kann man ihrer ganzen Wahlkampagne keinen Glauben schenken und mit solchen Kandidaten werden sie auch keine Stimmen einfangen.
Äntwert vum Ali Ruckert
1Recommandatioun
03.06.2009
Guten Tag, Herr Leucker

Eigentlich hatte ich mich bei politikercheck eingeschrieben, um Fragen zu beantworten und nicht, um Frechheiten über Kandidaten der KPL zu lesen. Im Übrigen ist die KPL nicht darauf aus, »Stimmen einzufangen«, sondern mit ihrem Programm »De Mënsch virum Profit!« Wählerinnen und Wähler zu überzeugen, die einzige Partei zu wählen, die sich konsequent für die wirtschaftlichen, politischen und sozialen Interessen der Schaffenden und für die Abschaffung der kapitalistischen Ausbeutergesellschaft einsetzt. Mehr dazu finden Sie in unserem Wahlprogramm auf kpl@zlv.lu

Mit besten grüssen
Ali Ruckert
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Är Fro un Ali Ruckert
D'Froenfunktioun gouf entre-temps zou gemaach.