Merci Här

fir des Fro!
Fir déi Lénk war d´Wunnfro emmer schon eng zentral Fro an mir hun aktuell folgenden Video produzéiert deen an 10 Minuten eis Haaptfuerderungen an desem Beraich erklärt. Héi kennt der desen Video kucken:
www.dei-lenk.lu/node/122
Ob der selwechter Sait kennt der och eng speziell Broschure zum thema Wunnen eroflueden.
E puer konkret Fuerderungen aus eisem Wahlprogramm:
"déi Lénk haben klare Vorstellungen, wie nach Jahrzehnten der Untätigkeit der Regierungen das Ruder in der Wohnungsbaupolitik herumgeworfen werden kann.
1. Bezahlbaren Wohnraum schaffen. 3800 Wohnungen werden jährlich gebraucht: sie sollen im Rahmen öffentlicher Programme gebaut werden (Staat, Gemeinden, Fonds du Logement und SNHBM). Nach einer anfänglichen Dotierung, soll der Fonds durch Mieten, Mietkauf (leasing) und Kaufpreise gespeist werden.
2. Die Wirtschaft durch Wohnungsbauprogramme ankurbeln. Wir wollen damit jährlich 2000
zusätzliche Wohnungen bauen. Ein solches Programm kostet etwa 500 Millionen jährlich. Ist der Fonds anfänglich aufgestellt, soll er durch die Erhöhung der Grundsteuer auf Zweitwohnungen und auf brachliegendem Bauland sowie durch die Einnahmen aus Mieten und Mietkauf gespeist werden.
3. Ein umfassendes Programm zur Sanierung der Altwohnungen, unter anderem um den Energieverbrauch an die Notwendigkeit des dringenden Klimaschutzes anzupassen. Dabei dürfen die Sanierungskosten nicht auf die einkommensschwachen Mieter und Hausbesitzer abgewälzt werden.
4. Die Gemeinden in die Verantwortung ziehen. Wir wollen den Gemeinden vorschreiben, dass
mindestens 10 % aller Wohnungen auf ihrem Gebiet Sozialwohnungen sein müssen. Der Verteilungsschlüssel der öffentlichen Gelder an die Gemeinden muss so geändert werden, dass die Gemeinden belohnt werden, die bezahlbaren Wohnraum schaffen und die bestraft, die es nicht genügend tun.
5. Wohnungen bauen statt spekulieren. Wir wollen zusammenhängende Baulandgebiete
enteignen, um größere Wohnungsprojekte zu ermöglichen. Wir wollen die Grundsteuer auf
größerem Bauland in jedem Jahr verdoppeln, in dem es nicht bebaut wird. Wir fordern einen
zeitweiligen Baupreis- und Mietstopp, bis die Wohnungsnot behoben ist. Wir wollen den
Mietkauf mit staatlicher Garantie systematisch ausbauen.
6. Die Rechte der Mieter verteidigen. Wir wollen die sozialen Mietkommissionen reformieren,
damit die Mieter von ihren Rechten auch Gebrauch machen können. Die Bürgermeister müssen
ihre Genehmigungspflicht bei kollektiven Wohnungen (Stichwort Vermietung von Zimmern ohne
Bad und WC zu Wucherpreisen) wahrnehmen.
7. Wohngeld für einkommensschwache Mieter. Niemand soll mehr als einen bestimmten
Prozentsatz seines Einkommens (nach Haushalt und Einkommen gestaffelt) für die Miete
ausgeben müssen. Der Wohnungsmarkt mit seinen überhöhten Mieten drängt viele
Alleinerziehende, junge Menschen oder Studenten, kinderreiche Familien in die Armut. In den
Nachbarländern gibt es Wohnungshilfen für Kleinverdiener, im reichen Luxemburg nicht. Deshalb
wollen wir ein Wohngeld für Mieter einführen, das nach dem Einkommen gestaffelt ist.
8. Innovative Wohnprojekte müssen massiv staatlich gefördert werden. Die Zukunft des
nachhaltigen Lebens liegt auch in ökologischen und sozialen Wohnprojekten. Deshalb müssen
Förderprojekte ausgearbeitet werden, die gesellschaftlich innovative und nachhaltige
Wohnformen stark subventionieren, z.B. für einen möglichst geringen Ressourcenverbrauch bei
möglichst hoher Wohnqualität für ein menschenwürdiges Wohnen für alle.
Mei zum Thema fannt der och an eisem Wahlprogramm ennert Punkt 6 mam Titel: "Wohnen ist ein Menschenrecht"
Wann der nach eng zousätlech Fro hudd dann zeckt weg net ierch nach eng kéier ze mëllen.
Merci
Claude Frentz