Georges Engel (LSAP)
Kandidat Chamber 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Georges Engel
Joergang
1968
Berufflech Qualifikatioun
Assistant d'hygiène sociale
Ausgeübte Professioun
Gemeng Péiteng
Uertschaft
-
Walkrees
Süden
Landeslëschteplaatz
-
Im LSAP-Wahlprogramm unterstreichen wir als LSAP, dass wir unsere Bemühungen fortsetzen möchten, "um die Psychiatrie menschenwürdiger zu gestalten. (...)
 
Froen un Georges Engel
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Fro zum Thema Schoulen
24.05.2009
Vum:

Gudden Owend Här Engel,

Bei der "table ronde" zum Thema Edukatioun e Freiden 22. Mee op RTL stung zu engem Moment de Sujet vum "Werteunterrecht" un, an d’Fro am Raum, wèi solch een Unterrecht sollt ausgesin a wien e soll haalen.

Meng Fro elo hei dozou.: Zur Zait leeft eng Weiderbildung vun 120 Stonnen am Kader vum SCRIPT, wou eng ganz Rei Leit an d’Didaktik vum "Philosophieren mit Kindern" agefouert gin. Wär et net logesch, dess Leit an desem Beräich an eise Grondschoulen anzesetzen, an dem Sënn, dass hir erwuerbe Kompetenzen net verluer gin an um Terrain kennen emgesaat gin?

Äntwert vum Georges Engel
bis elo kengRecommandatiounen
25.05.2009
Georges Engel
Gudde Mëtteg Madame ,

D´ëffentlech Schoul ass als Integratiounsfaktor méi wéi je gefuerdert. En eenheetlechen, religiounsneutralen Werteunterrecht ass fir mech dofir eng gutt Méiglechkeet fir d´Kanner (eis Zukunft) an der ëffentlecher Schoul iwwert gemeinsam Wäerter an Ziler zesummenzebréngen.

Dësen Unterrecht soll vu Leit gehale ginn, déi a punkto Religioun neutral sinn an och esou ausgebilt gi sinn. Natierlech ass et gutt wa Leit sech weiderbilden an et soll och probéiert ginn, dës Kompetenzen mat an d´Schoul ze bréngen.

Wann also e religiounsneutralen Werteunterrecht mat de Persounen, déi dës Formatioun gemaach hunn, méiglech ass a bleift, fannen ech, dass ee soll op hier Kompetenzen zeréckgräifen.

MbG
Georges Engel
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Fro zum Thema Gesondheet
27.05.2009
Vum:

Guten Tag Herr Engel,
am 18.11.2006 sagte Herr Professor Wulf Rössler im Luxemburger Wort: "Es gibt noch eine Reihe Langzeitpatienten im CHNP, aber wir haben Probleme sie in angemessenen Wohnungen ausserhalb unterzubringen. Familienpensionen im Norden des Landes sind keine Alternative." Ich kenne Betroffene, die in solchen unbetreuten Pensionen oder auf Campingplätzen oder in anderen prekären Wohnsituationen leben müssen. Die Betreiber dieser Einrichtungen sind mit der ihnen zwangsweise auferlegten Betreuung vollkommen überfordert. Schlimmer noch: sie sind in Gefahr! Diese unbetreuten Patienten sind in ihrer Hilflosigkeit und ihrer Verbitterung eine Gefahr für sich und ihre Umwelt.
Aus internationalen Studien weiss die psychiatrische Fachwelt, dass die Gefahr eines Impulskontrollverlustes bei Patienten in solchen unbetreuten Situationen sehr gross ist. Sie werden durch diese Umstände zu lebenden Zeitbomben. Wenn diesen Menschen dann auch noch die Aufnahme in den dafür vorgesehenen Kliniken des Landes verwehrt wird, potenziert sich ihre Verzweiflung, ihre Panik und ihre Amokbereitschaft noch um ein Vielfaches! Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um Gewalt und Folter.
Was gedenken Sie, Herr Engel, in der nächsten Legislaturperiode zu tun um diese Gefahr für die Bevölkerung zu beseitigen?
Werden Sie sich für die Einsetzung einer Untersuchungskommission einsetzen, die die vermeintlichen Patientenmisshandlungen im luxemburgischen Psychiatriewesen untersucht?
Herr Professor Werner hat im Saarland die psychiatrische Anstalt aus menschenrechtsrelevanten Gründen abgeschafft. Werden Sie sich ebenfalls für diese Lösung einsetzen?
"Wer vor der Vergangenheit die Augen verschliesst wird nicht nur blind für die Gegenwart: er wird schlichtweg unfähig zur Zukunftsgestaltung. Nur so sind Versöhnung, Vergebung, Heilung, Fortschritt möglich." (Luxemburger Wort, 8.10.07)
Hochachtungsvoll
, Psychologe, Gründer der LGSP (Letzebuerger Gesellschaft fier Sozialpsychiatrie)
Äntwert vum Georges Engel
bis elo kengRecommandatiounen
29.05.2009
Georges Engel
Sehr geehrter Herr ,

Im LSAP-Wahlprogramm unterstreichen wir als LSAP, dass wir unsere Bemühungen fortsetzen möchten, "um die Psychiatrie menschenwürdiger zu gestalten. In diesem Sinne will die LSAP die kleinen, flächendeckend verteilten, stationären und ambulanten Therapieangebote ausweiten. Einrichtungen für psychisch Kranke wie das nicht mehr zeitgemäße Hochhaus des "Centre hospitalier neuro-psychiatrique" in Ettelbrück gehören eindeutig der Vergangenheit an und werden durch zeitgemäße Einrichtungen ersetzt.
Vermehrt sollen auch dezentrale Strukturen geschaffen werden, die sich speziell um psychisch kranke Kinder und Jugendliche kümmern. Luxemburg braucht auch eine Klinik für forensische Psychiatrie. Hier sollen straffällig gewordene psychisch kranke Menschen, die aufgrund ihrer Krankheit unzurechnungsfähig sind, ordnungsgemäß behandelt werden."

Ich habe übrigens gelesen, dass Sie sich mit Ihren Anfragen bereits an unseren Gesundheitsminister gewandt haben. Er hat Ihnen in verschiedenen Antworteschreiben versichert, dass "die Reform der Psychiatrie weit fortgeschritten ist, die akute Psychiatrie dezentralisiert, die gemeindenahen Strukturen ausgebaut wurden", dass er "aus der Reform der Psychiatrie eine erste Priorität gemacht" hat und dass er diese, sollte er "weiter Gesundheitsminister bleiben, resolut vorantreiben" werde. Der Gesundheitsminister hat Sie weiter auf die Anlaufstelle im Gesundheitsministerium verwiesen, an die sich jeder wenden kann, der sich schlecht behandelt fühlt oder Informationen über solche Situationen hat.

Ich denke, dass es sehr wichtig ist, dass die Reform der Psychiatrie in Luxemburg weiter geführt wird im Sinn einer humanen Psychiatrie. Dass eventuelle Missstände untersucht und gegebenenfalls Konsequenzen daraus gezogen werden müssen, scheint mir selbstverständlich.

Mit besten Grüssen,

Georges Engel
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Är Fro un Georges Engel
D'Froenfunktioun gouf entre-temps zou gemaach.