Guy Arendt (DP)
Kandidat Chamber 2009
Dieses Profil dient zu Archivzwecken, eine Befragung ist nicht mehr möglich.

Guy Arendt
Geburtstag
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Berufflech Qualifikatioun
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Ausgeübte Professioun
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Uertschaft
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Walkrees
Zentrum
Landeslëschteplaatz
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(...) "Wir werden für die Patienten eine unabhängige und neutrale Anlaufstelle schaffen, die über die Patientenrechte aufklärt und dem Patienten bei Problemen mit einem Akteur des Gesundheitssystems zur Seite steht. Zudem wird diese Zentrale den Patienten als Schlichtungsstelle für medizinische Streitfälle dienen bzw. die Patienten, wenn keine Schlichtung möglich ist, über ihre Rechte aufklären. (...)
 
Froen un Guy Arendt
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Fro zum Thema Gesondheet
28.05.2009
Vum:

Guten Tag Herr Arendt,
am 18.11.2006 sagte Herr Professor Wulf Rössler im Luxemburger Wort: "Es gibt noch eine Reihe Langzeitpatienten im CHNP, aber wir haben Probleme sie in angemessenen Wohnungen ausserhalb unterzubringen. Familienpensionen im Norden des Landes sind keine Alternative." Ich kenne Betroffene, die in solchen unbetreuten Pensionen oder auf Campingplätzen oder in anderen prekären Wohnsituationen leben müssen. Die Betreiber dieser Einrichtungen sind mit der ihnen zwangsweise auferlegten Betreuung vollkommen überfordert. Schlimmer noch: sie sind in Gefahr! Diese unbetreuten Patienten sind in ihrer Hilflosigkeit und ihrer Verbitterung eine Gefahr für sich und ihre Umwelt.
Aus internationalen Studien weiss die psychiatrische Fachwelt, dass die Gefahr eines Impulskontrollverlustes bei Patienten in solchen unbetreuten Situationen sehr gross ist. Sie werden durch diese Umstände zu lebenden Zeitbomben. Wenn diesen Menschen dann auch noch die Aufnahme in den dafür vorgesehenen Kliniken des Landes verwehrt wird, potenziert sich ihre Verzweiflung, ihre Panik und ihre Amokbereitschaft noch um ein Vielfaches! Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um Gewalt und Folter.
Was gedenken Sie, Herr Arendt, in der nächsten Legislaturperiode zu tun um diese Gefahr für die Bevölkerung zu beseitigen?
Werden Sie sich für die Einsetzung einer Untersuchungskommission einsetzen, die die vermeintlichen Patientenmisshandlungen im luxemburgischen Psychiatriewesen untersucht?
Herr Professor Werner hat im Saarland die psychiatrische Anstalt aus menschenrechtsrelevanten Gründen abgeschafft. Werden Sie sich ebenfalls für diese Lösung einsetzen?
"Wer vor der Vergangenheit die Augen verschliesst wird nicht nur blind für die Gegenwart: er wird schlichtweg unfähig zur Zukunftsgestaltung. Nur so sind Versöhnung, Vergebung, Heilung, Fortschritt möglich." (Lux. Wort, 8.10.07)
Hochachtungsvoll
, Psychologe, Gründer der LGSP (Letzebuerger Gesellschaft fier Sozialpsychiatrie)
Äntwert vum Guy Arendt
bis elo kengRecommandatiounen
29.05.2009
Sie möchten beiliegend meine Antwort finden:

Die DP setzt sich in ihrem Wahlprogramm für die Dezentralisierung der Psychiatrie ein:

"Wir werden weiterhin Anstrengungen hinsichtlich einer Dezentralisierung der Psychiatriedienste unterstützen, was auch zu einer Entstigmatisierung der betroffenen Patienten beitragen wird. Wir werden uns bemühen, die gesellschaftliche Integration der Personen, die unter psychischen Störungen gelitten haben oder leiden, zu verbessern."

Wir sind der Meinung, dass ein einfaches Einsperren, auch von Langzeitpatienten, nicht mehr die Lösung sein kann. Die, ebenfalls von Professor Rössler befürwortete Dezentralisierung, muss fortgeführt werden. Das bedeutet allerdings, dass die notwendigen Strukturen und Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden müssen. Die Dezentralisierung darf kein Selbstzweck sein. Es muss darauf geachtet werden, dass wir gut geschultes Personal in den verschiedenen Strukturen, die Patienten mit psyschichen Störungen aufnehmen, einsetzen. Dies gilt übrigens auch für die Betreuung, sei es in Krankenhäusern oder Altersheimen, von Personen mit Demenzproblemen, ein Phenomem das bei einer generellen Alterung der Bevölkerung, immer mehr an Bedeutung gewinnt. Hier gibt es auch einen nicht zu vernachlässigenden Nachholbedarf.

Die adequate Betreuung jeder Art von Patienten muss dabei im Vordergrund stehen. Patientenmisshandlungen darf es in unserem Gesundheitswesen nicht geben! Wir setzen uns für eine nationale unabhängige Schlichtungsstelle für Patienten ein, und pochen auf Qualitätskontrollen in unserem Gesundheitswesen:

"Wir werden für die Patienten eine unabhängige und neutrale Anlaufstelle schaffen, die über die Patientenrechte aufklärt und dem Patienten bei Problemen mit einem Akteur des Gesundheitssystems zur Seite steht. Zudem wird diese Zentrale den Patienten als Schlichtungsstelle für medizinische Streitfälle dienen bzw. die Patienten, wenn keine Schlichtung möglich ist, über ihre Rechte aufklären. Sie wird jedes Jahr einen Aktivitätsbericht vorlegen."
"Die Qualität der Luxemburger Krankenhäuser ist ohne Zweifel gut. Wenn wir in internationalen Vergleichsstudien nur mittelmäßig abschneiden, dann liegt ein Grund darin, dass wir die Kultur für Qualitätsmessung und -dokumentation noch nicht genügend entwickelt haben. Wir werden deshalb eine landesweite Standardisierung in der Informatik, eine Standardisierung und Informatisierung der Patientenakten und eine erweiterte Kodifizierung der statistischen Angaben einführen. Darüber hinaus werden wir in regelmäßigen Abständen die Qualität aufgrund der EFQM-Methode (European Foundation for Quality Management) messen"
Was jetzt vermeintliche Patientenmisshandlungen im luxemburgischen Psychiatriewesen betrifft, so gilt es sicherlich hier Transparenz zu schaffen und dies zu überprüfen. Eine Untersuchungskommission könnte diese Arbeit übernehmen, worauf auf die Kompetenz der jeweiligen Mitglieder Wert gelegt werden muss. Ich glaube nicht, dass wir hier in Luxemburg soweit gehen müssen und die psychiatrische Anstalt ganz abschaffen müssen, es sei denn es würde sich zeigen, dass es hier zu Missständen kam.

Mit freundlichen Grüssen

Guy ARENDT
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Fro zum Thema Verkéier an Infrastruktur
01.06.2009
Vum:
Guy

D´Tram-Léisung ass wahrscheinléch nët ze réaliséiren (zumindest nët zu engem raisonnablen Preis-Leeschtungsverhältnis).

Wann en alles mat arechent (a nët nëmmen 2 oder 3 ausgewielte Posten) an och d’Erspuernisser am Mobil 2020 déi de Bus-Bunn Konzept erméiglecht, ass de Bus-Bunn (och nach RER genannt) vill méi bëlleg wéi d´Tram Léisung. Detailer fannt dir um Site www.rer.lu.

Doriwer eraus ass d´Bus-Bunn Léisung vill méi leeschtungsfähig wéi d´Tram-Léisung.

Den Tram bréngt e besschen méi Kapazitéit, wéi déi Bussen, déi den Tram ersetzt.
Am Tram-Konzept muss e méigléchst daks emsteigen (vum Zuch op den Tram, dann op de Bus, ...).
Déi vill Haltestellen a Kräizungen op der Tramslinn kaschte vill Zäit.
E wichtege Problem ass och de Risiko vu Stauen (duerch ze vill Verkéier oder duerch Akzidenter).

De Bus-Bunn bréngt eng grouss zousätzléch Kapazitéit (komplett Zich mat 2 Stäck).
Duerch déi +- 12 Garen op de wichtegste Punkten vun der Stadt kënne ganz vill Leit direkt mam Zuch bis (bal) dohin fueren, wou si hi wëllen.
D´Buslinnen kënnen duerch e leeschtungsfähegen Zuchréseau an der Stadt verbonne gin. Doduerch kann de Knuet (Stau an der Avenue de la Liberté, um Aldringer, op de Bréken, ... ) aus ville Bus-linnen eliminéiert gin.

Wann e manner Autoen an der Stadt wëll, muss e keen Tram bauen, den déi puer grouss Stroossen a Bréken blokéiert.
Et ass besser
  • engerseits eng leeschtungsfäheg Alternativ unzebidden (Bus-Bunn Konzept)
  • an anrerseits méi Foussgängerzonen, Busspuren, Velosweeër, breet Trottoiren, Géngstreifen, ... unzeleeën.
Dat ass och politesch vill méi liicht duerchzesetzen.

De Bus-Bunn Konzept ass vill méi ausgereift, wéi den Tram-Projet.
Iwerzeecht iech selwer a vergleicht d´Dokumentatioun vum Transportministère (vill irrelevant Detailer, wichteg Punkten ignoréiert, kéng Léisung fir déi vill Problemer)
mat der viirbildlécher Dokumentatioun um www.rer.lu.

Wéi gudd kennt dir den Dossier ?
Fannt dir och, dat de Bus-Bunn Konzept déi besser Léisung ass ?

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