Maurice Bauer (CSV)
Kandidat Chamber 2009
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Maurice Bauer
Joergang
1971
Berufflech Qualifikatioun
Jurist
Ausgeübte Professioun
Sous-Directeur Bourse de Luxembourg
Uertschaft
-
Walkrees
Zentrum
Landeslëschteplaatz
-
(...) Well d´Englesch an Europa an an der Welt awer ëmmer mei u Bedeitung zouhëllt mussen mer an de lëtzebuerger Schoulen an Zukunft méi Gewicht op d´Englesch léen. D´Evolutioun zu e puer Haaptkommunikatiounssprochen an Europa, ouni dat domat déi aaner Sprochen u Wert verléieren, ass a mengen Aan eng Sach vun der Zeit an kann sech och nëmmen mat der Zeit leisen. (...)
 
Froen un Maurice Bauer
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Fro zum Thema Verkéier an Infrastruktur
07.05.2009
Vum:

Léiwen Här Bauer,

Ech wollt emol froën waat fir eng Solutiounen dir gesidd, fir dem Verkéierschaos an a ronderëm d´Staad een Enn ze zetzen.

Merci
Äntwert vum Maurice Bauer
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02.06.2009
Maurice Bauer
Leiwen Här ,

Fir d’eischt merci fir är Fro an är Gedold weinst menger Aentwert, mee op Grond vun teschneschen Problemer koum ech net eischter dozou ze äntwerten.

Ech mengen dass eisen Verkeiersproblemer haaptsächlech um Wee an d’Stad leien a manner an der Stad. Also fir de Verkéier besonnesch am Groussraum vun der Stad an de Grëff ze kreien, welle mir massiv an den öffentlechen Transport investéieren (wat jo och e positiven Effekt op de Klima huet). Besonnesch wichteg ass et de Berufsverkeier vill méi wei elo duerch den öffentlichen Transport ze assuréieren. Dei Platzen an der Stad a ronderëm Stad, wou d’Aarbechtsplatzen entstinn musse och op eng effizient Manéier do ugebonn sinn (Kirchbierg, Findel, Cloche d’Or, Stroossen- Bartreng). D’CSV well duefir, datt an dene Räim dräi Peripheriegare gebaut ginn an en Tram den dat di sougenannt "Feinverteilung" assuréiert. Ech erlaabe, op den CSV Walprogramm ze verweisen, deen zum Verkeier an Groussraum Haaptstad en eegen d’Kapitel huet (3.3.2 Problemfeld Grossraum Haaptstad, Säit 79 eise Walprogramm ass op www.csv.lu.)
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Fro zum Thema Gesondheet
27.05.2009
Vum:

Guten Tag Herr Bauer,
am 18.11.2006 sagte Herr Professor Wulf Rössler im Luxemburger Wort: "Es gibt noch eine Reihe Langzeitpatienten im CHNP, aber wir haben Probleme sie in angemessenen Wohnungen ausserhalb unterzubringen. Familienpensionen im Norden des Landes sind keine Alternative." Ich kenne Betroffene, die in solchen unbetreuten Pensionen oder auf Campingplätzen oder in anderen prekären Wohnsituationen leben müssen. Die Betreiber dieser Einrichtungen sind mit der ihnen zwangsweise auferlegten Betreuung vollkommen überfordert. Schlimmer noch: sie sind in Gefahr! Diese unbetreuten Patienten sind in ihrer Hilflosigkeit und ihrer Verbitterung eine Gefahr für sich und ihre Umwelt.
Aus internationalen Studien weiss die psychiatrische Fachwelt, dass die Gefahr eines Impulskontrollverlustes bei Patienten in solchen unbetreuten Situationen sehr gross ist. Sie werden durch diese Umstände zu lebenden Zeitbomben. Wenn diesen Menschen dann auch noch die Aufnahme in den dafür vorgesehenen Kliniken des Landes verwehrt wird, potenziert sich ihre Verzweiflung, ihre Panik und ihre Amokbereitschaft noch um ein Vielfaches! Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um Gewalt und Folter.
Was gedenken Sie, Herr Bauer, in der nächsten Legislaturperiode zu tun um diese Gefahr für die Bevölkerung zu beseitigen?
Werden Sie sich für die Einsetzung einer Untersuchungskommission einsetzen, die die vermeintlichen Patientenmisshandlungen im luxemburgischen Psychiatriewesen untersucht?
Herr Professor Werner hat im Saarland die psychiatrische Anstalt aus menschenrechtsrelevanten Gründen abgeschafft. Werden Sie sich ebenfalls für diese Lösung einsetzen?
"Wer vor der Vergangenheit die Augen verschliesst wird nicht nur blind für die Gegenwart: er wird schlichtweg unfähig zur Zukunftsgestaltung. Nur so sind Versöhnung, Vergebung, Heilung, Fortschritt möglich." (Luxemburger Wort, 8.10.07)
Hochachtungsvoll
, Psychologe, Gründer der LGSP (Letzebuerger Gesellschaft fier Sozialpsychiatrie)
Äntwert vum Maurice Bauer
1Recommandatioun
02.06.2009
Maurice Bauer
Sehr geehrter Herr ,

da Sie ihre Frage an sehr viele Kollegen gerichtet haben, bitte finden Sie untenstehend eine gemeinsame Antwort von mir und diesen Kollegen.

Wir bedanken uns für Ihre Frage und beglückwünschen Sie für Ihr großzügiges Engagement im Interesse von Mitbürgerinnen und Mitbürgern, die in unserer Gesellschaft oft nur wenig beachtet werden.

Mit Ihnen zusammen freuen wir uns über die unbestreitbaren Fortschritte, die in den letzten Jahren im Bereich der medizinischen und psychosozialen Betreuung von psychisch kranken Menschen erreicht wurden : Einrichtung von psychiatrischen Einheiten in allen regionalen Krankenhäusern, fachgerechte Anamnese und multidisziplinäre Diagnose, Erstellung und regelmässige Evaluierung von Therapie - und Betreuungsplänen, adäquatere Betreuung von demenzkranken Senioren in den Altenpflegeheimen und Pflegetagesstätten, Schaffung von spezifischen kinder- und jugendpsychiatrischen Einheiten, Gründung therapeutischer Werkstätten, Einrichtung dezentraler Einheiten für betreutes Wohnen, gezielte Unterstützung pflegender Angehöriger… Bei dieser sehr vielfältigen und durch international anerkannte Experten gestützten Entwicklung hat das "Centre Hospitalier Neuro-Psychiatrique", auf das sie spezifisch hinweisen, eine wichtige Leaderfunktion übernommen.

Wir wissen, mit welch hohem Engagement Sie sich für die Menschenrechte der betroffenen Mitbürgerinnen und Mitbürger einsetzen. Dabei müssen gleichzeitig der Anspruch auf Schutz und Bewahrung so wie das Recht auf Selbstbestimmung und soziale Partizipation beachtet werden. Das Eingreifen gegen den Willen der unmittelbar Betroffenen ist an entsprechende gesetzliche Auflagen gekoppelt.

Medizinische und psychosoziale Betreuung ist vorerst ein Angebot, das Betroffenen zur Verfügung steht. Es ist selbstverständlich die Pflicht der medizinischen und psychosozialen Einrichtungen, psychisch Kranke und ihre Angehörigen über dieses Setting zu informieren und sie, falls dies fachlich wünschenswert ist, womöglich dafür zu gewinnen. In den meisten Fällen liegt die Entscheidung aber bei dem Kranken, und dies ist für unsere Partei so auch stimmig.

Auch und besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzt die CSV sich dafür ein, dass die entsprechenden Angebote ausgebaut und diversifiziert werden: Betreuung zu Hause, Unterstützung der Familien, Begegnungsstätten, geschützte Werkstätten, gezielte soziale und berufliche Eingliederungsmaßnahmen.

Mit Ihnen teilen wir die Überzeugung, dass eine menschenfreundliche Gesellschaft es sich nicht leisten darf, ihre - schwache Mitglieder zu vernachlässigen oder auszusondern.

Mit freundlichen Grüssen
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Fro zum Thema Internationales
01.06.2009
Vum:
Guy

Sidd dir och der Meenung, dat Europa a Lëtzebuerg eng gemeinsam Kommunikatiounssprooch brauchen ?
Wéi eng Sprooch sollt dat sinn ? Englesch an Esperanto sinn d’Haaptkandidaten.

E puer Erklärungen zum Kontext vu menger Fro:

Die Europäischen Institutionen müssen viele Entscheidungen treffen, welche von äußerster Wichtigkeit für die Entwicklung Europas sind. Tausende Menschen verschiedener Nationalitäten sind am Prozess der Vorbereitung, Diskussion, Verhandlung, Beschlussfassung und Ausführung beteiligt. Dieser Prozess könnte wesentlich effizienter gestaltet werden, wenn die Kommunikation aller Teilnehmer in einer gemeinsamen, von allen beherrschten Sprache, geführt würde.

Bedingt durch die Globalisierung sind Wirtschaft und Forschung auf internationale Kommunikation angewiesen. Deshalb setzt sich in der Praxis Englisch als gemeinsame Kommunikationssprache durch. Dies verschafft den Amerikanern und Engländern einen bedeutenden Vorteil da die überwiegende Mehrheit der Europäer Englisch wesentlich schlechter beherrscht.

Im Schulwesen stehen kleine Länder vor einem Problem ohne optimale Lösung. Da die Beziehungen zu den Nachbarländern von äußerster Wichtigkeit sind, muss ein übermäßig großes Gewicht auf den Fremdsprachenunterricht gelegt werden. Da die Anzahl der Schulstunden beschränkt ist, muss man die Studienzeit für die anderen Fächer und Kompetenzen zu stark beschränken.

Viele Europäer kennen eine oder mehrere Fremdsprachen. Die Kenntnisse der Fremdsprachen sind jedoch meistens oberflächlich. Dies bewirkt, dass vor allem die oberflächliche, kommerzielle, amerikanische Kultur sich in Europa durchsetzt. Die reiche, tiefgründige Kultur der europäischen Völker kann kaum über die Sprachbarrieren vermittelt werden. Nur durch eine gemeinsame Kommunikationssprache, welche alle beherrschen, könnten alle Europäer aus diesem kulturellen Reichtum schöpfen.

Bescht Gréiss
Äntwert vum Maurice Bauer
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02.06.2009
Maurice Bauer
Leiwen Guy ,

Ech hät ewei warscheinlech dei meschten Leit an Europa am leiwsten eng gemeinsam Sprooch, well dat villes geif erliichteren, esou wei mer dat bei der gemeinsamer Währung gesinn hun, wei dest eist Liewen vereinfacht huet.

Ech mengen awer och absolut dass et keen Hinderniss ass fir dei gemeinsam europäesch Konstruktioun wann mer och weiderhin eis kulturell Diversiteit duerch verschieden Sproochen ennerstreichen an awer fir eng gemeinsam Saach kämpfen an Europa. Ech fillen mech duerch dei verschieden Sproochen op alle Fall net manner Europäer.

Dir proposeiert als Alternativen Englesch oder Esperanto; wann dir mir an ärer Fro nemmen des 2 Alternativen lost ass et fir mech ganz kloer dass et Englesch ass, well dat den natiirlechsten an realistechsten Choix ass. Esperanto ass eng gutt an interessant Initiativ, mee dei ausser ech geif mech schweier irren, niemols wärt zu enger realistecher Alternativ ginn.

Well d´Englesch an Europa an an der Welt awer ëmmer mei u Bedeitung zouhëllt mussen mer an de lëtzebuerger Schoulen an Zukunft méi Gewicht op d´Englesch léen. D´Evolutioun zu e puer Haaptkommunikatiounssprochen an Europa, ouni dat domat déi aaner Sprochen u Wert verléieren, ass a mengen Aan eng Sach vun der Zeit an kann sech och nëmmen mat der Zeit leisen.
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Fro zum Thema Verkéier an Infrastruktur
01.06.2009
Vum:
Guy

D´Tram-Léisung ass wahrscheinléch nët ze réaliséiren (zumindest nët zu engem raisonnablen Preis-Leeschtungsverhältnis).

Wann en alles mat arechent (a nët nëmmen 2 oder 3 ausgewielte Posten) an och d’Erspuernisser am Mobil 2020 déi de Bus-Bunn Konzept erméiglecht, ass de Bus-Bunn (och nach RER genannt) vill méi bëlleg wéi d´Tram Léisung. Detailer fannt dir um Site www.rer.lu.

Doriwer eraus ass d´Bus-Bunn Léisung vill méi leeschtungsfähig wéi d´Tram-Léisung.

Den Tram bréngt e besschen méi Kapazitéit, wéi déi Bussen, déi den Tram ersetzt.
Am Tram-Konzept muss e méigléchst daks emsteigen (vum Zuch op den Tram, dann op de Bus, ...).
Déi vill Haltestellen a Kräizungen op der Tramslinn kaschte vill Zäit.
E wichtege Problem ass och de Risiko vu Stauen (duerch ze vill Verkéier oder duerch Akzidenter).

De Bus-Bunn bréngt eng grouss zousätzléch Kapazitéit (komplett Zich mat 2 Stäck).
Duerch déi +- 12 Garen op de wichtegste Punkten vun der Stadt kënne ganz vill Leit direkt mam Zuch bis (bal) dohin fueren, wou si hi wëllen.
D´Buslinnen kënnen duerch e leeschtungsfähegen Zuchréseau an der Stadt verbonne gin. Doduerch kann de Knuet (Stau an der Avenue de la Liberté, um Aldringer, op de Bréken, ... ) aus ville Bus-linnen eliminéiert gin.

Wann e manner Autoen an der Stadt wëll, muss e keen Tram bauen, den déi puer grouss Stroossen a Bréken blokéiert.
Et ass besser
  • engerseits eng leeschtungsfäheg Alternativ unzebidden (Bus-Bunn Konzept)
  • an anrerseits méi Foussgängerzonen, Busspuren, Velosweeër, breet Trottoiren, Géngstreifen, ... unzeleeën.
Dat ass och politesch vill méi liicht duerchzesetzen.

De Bus-Bunn Konzept ass vill méi ausgereift, wéi den Tram-Projet.
Iwerzeecht iech selwer a vergleicht d´Dokumentatioun vum Transportministère (vill irrelevant Detailer, wichteg Punkten ignoréiert, kéng Léisung fir déi vill Problemer)
mat der viirbildlécher Dokumentatioun um www.rer.lu.

Wéi gudd kennt dir den Dossier ?
Fannt dir och, dat de Bus-Bunn Konzept déi besser Léisung ass ?
Äntwert vum Maurice Bauer
bis elo kengRecommandatiounen
02.06.2009
Maurice Bauer
Här Guy ,

Vu dass des Fro un eng Rei Kandidaten vun der CSV gescheckt gouf erlaaben ech hei op d’Aentwert vum Claude Wiseler am Numm vun der CSV ze verweisen dei dir hei hannendrun nach emol fannt

Fir d’CSV ass den Tram an Dél vun engem gesamten Mobiliteitskonzept dat eng Prioritéit op den öffentlechen Transport setzt.

Mir wëllen eist Eisenbunnsnetz verbesseren.

Mir wëllen 3 nei Garen an der Peripherie vun der Stad fir ënnert aanerëm déi Leit déi aus de Géigenden vun Thionville, Arel, Saarbrëcken an Tréier kommen.

Mir wëllen den Tram op dem Territoire vun der Stad ënnert anerem fir d’Feinverdeelung vun den Gares périphériquen aus ze garanteieren.

Den Tram mëcht nëmmen Sënn mam Zuchausbau, an den Zuchausbau an d’Périphériegaren machen nëmmen Sënn mam Tram.Well dat ganzt och positiv fir den innerstätteschen Transport ass, soll en Dél vun de Keschten vun der Stad Lëtzebuerg iwerholl gin. Mat dém Prinzip huet d’Stad Lëtzebuerg sech och d’accord erklärt.

D’Planificatioun vun desem Projet ass momentan schons esou weit dat fir den eischten Deel den APS (avant-projet sommaire) faerdeg ass an den APD (avant-projet définitiv) am gaangen ass ausgeschaft ze gin. Wéi bei all Projet vun dëser Gréisstenuerdnung bleiwen nach Froen ze klären, mee den Dossier ass an dénen leschten Méint gutt weider komm.

Selbstverständlech kenne mier den Dossier vun Bus-Bunn, esou wéi den Här Schummer en ausgeschaft huet. Mee fir eis ass den Tram esou wei en elo geplangt ass déi effizienst Léisung. Waat d’Finanzéierung ugét esou ass ët ganz kloër dat den Tram sëcherlech wésentlech méi bëlleg get wei en Zuch dén ganz duerch en Tunnel ënnert der Stad Lëtzebuerg géif fueren.

Fir d’CSV ass d’Mobilitéit an den öffentlechen Transport eng Prioritéit an d’Investitiounspolitik vun dénen nächsten Joëren muss dém Rechnung droen. Fir eis sin dës Investitiounen an d’Mobilitéit wichteg, well se nët nëmmen zur Kompétitivtéit vun eisem Land beidroen, mee och well se en wésentlëchen Beitrag fir de Klimaschutz sin.
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Är Fro un Maurice Bauer
D'Froenfunktioun gouf entre-temps zou gemaach.