Monique Baldassi-Wagner (Déi Gréng)
Kandidatin Chamber 2009
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Monique Baldassi-Wagner
Joergang
1963
Berufflech Qualifikatioun
employée de banque
Ausgeübte Professioun
zur Zäit Hausfra
Uertschaft
-
Walkrees
Norden
Landeslëschteplaatz
-
(...) Guten Tag Herr Hottua,

Die von Ihnen geschilderte Situation wird vielen nicht bekannt gewesen sein,
und es ist gut, darauf aufmerksam gemacht zu haben. "déi gréng" haben sich
bereits seit längerer Zeit mit diesem Thema beschäftigt und der Antwort von
Frau Marthy Thull habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Ich bin ebenfalls der
Meinung, dass alle Bemühungen umsonst sind, wenn die betroffenen Menschen
danach auf die Strasse gesetzt und sich selbst überlassen werden - dieses
gilt für viele Bereiche. (...)
 
Froen un Monique Baldassi-Wagner
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Fro zum Thema Gesondheet
27.05.2009
Vum:

Guten Tag Frau Baldassi,
am 18.11.2006 sagte Herr Professor Wulf Rössler im Luxemburger Wort: "Es gibt noch eine Reihe Langzeitpatienten im CHNP, aber wir haben Probleme sie in angemessenen Wohnungen ausserhalb unterzubringen. Familienpensionen im Norden des Landes sind keine Alternative." Ich kenne einige Betroffene, die in solchen unbetreuten Pensionen oder auf Campingplätzen oder in anderen prekären Wohnsituationen leben müssen. Die Betreiber dieser Einrichtungen sind mit der ihnen zwangsweise auferlegten pädagogischen Betreuung vollkommen überfordert. Schlimmer noch: sie sind in Gefahr! Diese unbetreuten Patienten sind in ihrer Hilflosigkeit und ihrer Verbitterung eine Gefahr für sich und ihre Umwelt.
Aus internationalen Studien weiss die psychiatrische Fachwelt, dass die Gefahr eines Impulskontrollverlustes bei Langzeitpatienten in solchen unbetreuten Situationen sehr gross ist. Sie werden durch diese Umstände zu lebenden Zeitbomben. Wenn diesen Menschen dann auch noch die Aufnahme in den dafür vorgesehenen Kliniken des Landes verwehrt wird, potenziert sich ihre Verzweiflung, ihre Panik und ihre Amokbereitschaft noch um ein Vielfaches! Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um strukturelle Gewalt und Folter.
Was gedenken Sie, Frau Baldassi, in der nächsten Legislaturperiode zu tun um diese grosse Gefahr für die Bevölkerung speziell des Nordens zu beseitigen? Herr Professor Werner hat im Saarland die psychiatrische Anstalt aus menschenrechtsrelevanten Gründen abgeschafft. Werden Sie sich ebenfalls für diese Lösung einsetzen?
"Wer vor der Vergangenheit die Augen verschliesst wird nicht nur blind für die Gegenwart: er wird schlichtweg unfähig zur Zukunftsgestaltung. Auch in einer postmodernen Gesellschaft braucht Zukunft Erinnerung. Nur so sind Versöhnung, Vergebung, Heilung, Fortschritt möglich." (Ady Richard, Luxemburger Wort, 08.10.2007)
Hochachtungsvoll
, Psychologe im CHNP und Gründer der LGSP (Letzebuerger Gesellschaft fier Sozialpsychiatrie)
Äntwert vum Monique Baldassi-Wagner
bis elo kengRecommandatiounen
30.05.2009
Monique Baldassi-Wagner
Guten Tag Herr ,

Die von Ihnen geschilderte Situation wird vielen nicht bekannt gewesen sein,
und es ist gut, darauf aufmerksam gemacht zu haben. "déi gréng" haben sich
bereits seit längerer Zeit mit diesem Thema beschäftigt und der Antwort von
Frau Marthy Thull habe ich nichts mehr hinzuzufügen. Ich bin ebenfalls der
Meinung, dass alle Bemühungen umsonst sind, wenn die betroffenen Menschen
danach auf die Strasse gesetzt und sich selbst überlassen werden - dieses
gilt für viele Bereiche.

Monique Baldassi
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Är Fro un Monique Baldassi-Wagner
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