Roger Negri (LSAP)
Kandidat Chamber 2009
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Roger Negri
Joergang
1954
Berufflech Qualifikatioun
Ingénieur technicien en génie civil
Ausgeübte Professioun
Député 2004-2009 < 2004 Chef de Division de Bureau d'Etudes aux CFL
Uertschaft
-
Walkrees
Süden
Landeslëschteplaatz
-
(...) Um jetzt nicht noch unnötige Zeit zu verlieren sollte man das vorliegende Projekt nun zügig realisieren. Diese Bemerkung zur politischen Lage will ich an den Anfang meiner Antwort stellen. (...)
 
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Froen un Roger Negri
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Fro zum Thema Gesondheet
28.05.2009
Vum:

Guten Tag Herr Negri,
am 18.11.2006 sagte Herr Professor Wulf Rössler im Luxemburger Wort: "Es gibt noch eine Reihe Langzeitpatienten im CHNP, aber wir haben Probleme sie in angemessenen Wohnungen ausserhalb unterzubringen. Familienpensionen im Norden des Landes sind keine Alternative." Ich kenne Betroffene, die in solchen unbetreuten Pensionen oder auf Campingplätzen oder in anderen prekären Wohnsituationen leben müssen. Die Betreiber dieser Einrichtungen sind mit der ihnen zwangsweise auferlegten Betreuung vollkommen überfordert. Schlimmer noch: sie sind in Gefahr! Diese unbetreuten Patienten sind in ihrer Hilflosigkeit und ihrer Verbitterung eine Gefahr für sich und ihre Umwelt.
Aus internationalen Studien weiss die psychiatrische Fachwelt, dass die Gefahr eines Impulskontrollverlustes bei Patienten in solchen unbetreuten Situationen sehr gross ist. Sie werden durch diese Umstände zu lebenden Zeitbomben. Wenn diesen Menschen dann auch noch die Aufnahme in den dafür vorgesehenen Kliniken des Landes verwehrt wird, potenziert sich ihre Verzweiflung, ihre Panik und ihre Amokbereitschaft noch um ein Vielfaches! Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um Gewalt und Folter.
Was gedenken Sie, Herr Negri, in der nächsten Legislaturperiode zu tun um diese Gefahr für die Bevölkerung zu beseitigen?
Werden Sie sich für die Einsetzung einer Untersuchungskommission einsetzen, die die vermeintlichen Patientenmisshandlungen im luxemburgischen Psychiatriewesen untersucht?
Herr Professor Werner hat im Saarland die psychiatrische Anstalt aus menschenrechtsrelevanten Gründen abgeschafft. Werden Sie sich ebenfalls für diese Lösung einsetzen?
"Wer vor der Vergangenheit die Augen verschliesst wird nicht nur blind für die Gegenwart: er wird schlichtweg unfähig zur Zukunftsgestaltung. Nur so sind Versöhnung, Vergebung, Heilung, Fortschritt möglich." (Luxemburger Wort, 8.10.07)
Hochachtungsvoll
, Psychologe, Gründer der LGSP (Letzebuerger Gesellschaft fier Sozialpsychiatrie)
Äntwert vum Roger Negri
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28.05.2009
Roger Negri
Sehr geehrter ,

Aufgrund Ihres Mails vom 28. Mai 2009, möchte ich Ihnen versichern, dass ich, falls ich erneut ins Parlament gewählt werde,
mich für die Einsetzung einer Untersuchungskommission zwecks vermeintlicher Patientenmisshandlungen im Psychiatriewesen einsetzen.
Die daraus zu schliessenden Schlussfolgerungen werden dann die vorzunehmenden Schritte bestimmen, und ich werde mich dafür einsetzen, dass
die dann auch schnellstmöglich umgesetzt werden.
Dabei ist die von Ihnen angesprochene Frage zur Abschaffung der psychiatrischen Anstalt in die Aufgaben
der entsprechenden Untersuchungskommission mit einfliessen zu lassen, da es sich hier um Spezialisten auf diesem Gebiet handelt, die dies fachlich besser beurteilen können.
Aus meiner heutigen Sicht kann ich mich den Überlegungen von Professor Werner durchaus anschliessen, denn wir sind es uns selber schuldig, dass alle Menschen auf der Welt
geachtet und somit menschenwürdig behandelt werden.

Mit freundlichen Grüssen,
X
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Fro zum Thema Ëmwelt
01.06.2009
Vum:

Guten Tag Herr Negri,
Wie schätzen sie als Präsident der Umweltkomission der Abgeordnetenkammer das weitere Vorgehen in Sachen Umwelt- und Klimaschutz im Rahmen der Finanz- und Wirtschaftskrise ein?
Mit freundlichen Grüssen,
Äntwert vum Roger Negri
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03.06.2009
Roger Negri
Sehr geehrter Herr ,

Trotz Wirtschaftskrise wird der Umwelt- und Klimaschutz seine Aktualität nicht verlieren.Vorrangig gilt es jetzt jedoch die Wirtschaftskrise in den Griff zu bekommen und vor allem zu verhindern, dass wir nicht zusätzlich in eine generelle Sozialkrise abrutschen. Die augenblickliche Arbeitslosenquote ist schon sehr hoch für unser Land, und wir müssen mit allen Mitteln verhindern, dass die Zahl der Arbeitslosen ins Unermessliche steigt. Denn hinter jedem Arbeitslosen steht ein menschliches Drama, das sich in den allermeisten Fällen auf das familiäire Umfeld auswirkt. Kommt es diesbezüglich zu zusätzlichen Kosten für das Staatsbudget, werden wir als Sozialisten dafür Sorge tragen, dass der Sozialstaat erhalten bleibt, sprich die Sozialleistungen des Staates weiter aufrecht erhalten werden.
Daher gilt es genaue Prioritäten zu setzen bei Investitionen jeglicher Art. Der Klimaschutz kann dabei eine wichtige Rolle beinhalten, wenn wir uns darauf konzentrieren Projekte in jenen Umweltbereichen zu finanzieren, die zugleich auch Arbeitsplätze schaffen, im Sinne der vorgenannten Erklärung. Vorderrangig muss also die Wrtschaftskrise bekämpft werden, wobei die Umweltproblematik durchaus ein Teil der Lösung sein wird und auch sein muss. Die Meinung aber, dass allein durch das Investieren in die Umwelttechnologie, die einzig gangbare Lösung der Wirtschaftskrise darstelle, so wie dies von verschiedenen Seiten gefordert wird, halte ich für realitätsfremd. Sicher ist aber auch, dass wir mittel- bis langfristig uns immer intensiver mit der Reduzierung der Co2 Emissionen beschäftigen müssen, anderenfalls steuern wir in den nächsten Jahrzehnten ganz sicher in eine weltweite Klimakrise.
Daher wird es von grosser Wichtigkeit sein, wie die Post-Kyoto Verhandlungen Ende Dezember 2009 in Kopenhagen verlaufen.
Dort muss es unbedingt gelingen, dass die grossen Industrieländer mit ins "Klimaboot" einsteigen.
Hier ruht die ganze Hoffnung auf dem amerikanischen Präsidenten Barack Obama, der in Kopenhagen zeigen muss, dass er seine Wahlversprechen in Sachen Klimaschutz einzulösen gedenkt. Dies muss dann einen weltweiten Schub in Richtung Klimaschutz nach sich ziehen. Und nur so kann eine weltweite Klimaschutzkatastrophe verhindert werden. Ungeachtet davon werden wir in Luxemburg vor Ort unsere Hausaufgaben in Sachen Klimaschutz machen.

Mit freundlichen Grüssen,

Roger Negri
X
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Fro zum Thema Nationales
04.06.2009
Vum:

Herr Negri,

wat gedenkt daër ze maachen, fir den Westen vun eisem Land méi staark zur Geltung ze bréngen?
Äntwert vum Roger Negri
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05.06.2009
Roger Negri
Madame ,

De Westen vum Land ass duerch zwee Haptaspekter markéiert. Engersäits seng Verkéiersaxen an anersäits seng wonnerschéin Naturkulturlandschaften. Als éischt bidden déi dräi Verkéiersaxen, dat heescht Arlererautobunn A6, an Nationalstrooss N6 zesummen mat der Eisebunnsstréck Lëtzebuerg - Arel - Bréissel, Transitverbindungen durch Lëtzebuerg vom Norden aus der Belsch an Holland Richtung Süden, wou vill Léit e Stopp maachen. Als zweet huet de Westen vum Land eng Vielfalt vu Naturkultursiten, a fir der nëmmen e puer ze nënnen : "Vallée des sept Châteaux", de Mamerdall, de Äischdall, den Atertdall, de Mariendall, ervirsträichen wëll ech Schlässer vu Schoenfels, Ansembourg a Koerich, schéi Bëscher déi zu Naturbëscher kéinten déklaréiert ginn, wéi de Engelsratt zu Mamer a zum Schluss wëll ech nach just als Kiicht um Kuch de Site vu der Gäichel nënnen mat zwee extraklass Restaurants.

Kombinatioun vu dëse zwee Aspekter mat enger flotter Landschaft a mat Léit déi eng Escale maachen, kéinte de Westen vum Land méi valoriséiren, wa déi néideg Infrastruktur dofir do do wären an dann déi entspriechend Promotioun gemaach gif ginn.

Ech denken un d´Arichten vu engem oder zwee Hôtelen, am beschten relativ no bei der Autobunn, an dann un d´Kréatioun vun engem Naturpark "Westen", souwéi dat zum Beispill mam Naturpark "Uewersauer" de Fall ass, fir Léit unzezeien. Héi gett elo schon eng bestëmmte Viraarbecht am Kader vum Leader Projekt gemaach. Points d´attraits kéinten ënner anerem Nouspelt mat de Péckvillecher, a der Brenneréi sinn. Am Schlass zu Schoenfels gett am Kader vum Mamerdall och e Centre d´accueil de réserves naturelles vu der Natur- a Forstverwaltung ageriitt.

Wat och unzedenden wär, wären Verkéiersverbindungen mam Bus Richtung Süden, sprich Belval-Université, fir méi nohalteg Synergien ënnert de Regiounen ze schaafen.
Dir gesitt am Résumée gesot d´Kréatioun vu engem Naturpark "Westen" wär menger Meenung no déi richteg Léisung fir de Westen vum Land, an héifir wäert ech mech och asetzen.

Mat menge beschte Gréiss,

Roger Negri

Député
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Fro zum Thema Internationales
04.06.2009
Vum:
Dax

Bonjour Monsieur Negri,

En tant que Président du Benelux, comment jugez-vous l´avenir de l´association des pays du Benelux?
Äntwert vum Roger Negri
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05.06.2009
Roger Negri
Bonjour Madame Dax,

Le nouveau traité Benelux a été signé le 17 juin 2008 pour une durée indéterminée entre les trois pays des Pays-Bas, de la Belgique et du Grand-Duché du Luxembourg. Le traité Benelux de 1958 avait initialement une durée de 50 ans et avait comme mission primaire de développer les relations économiques entre nos trois pays. Les missions du Benelux sont axées de nos temps sur la sécurité, la cohésion sociale, le développement durable et l’économie. Le Benelux a servi dès ses débuts et le fait toujours comme laboratoire d’idées et les réalisations du Benelux ont souvent servi de modèle pour les développements européens et que, de la sorte, le Benelux est littéralement devenu victime de son succès. Que la convention de Schengen en constitue une bonne illustration : signée initialement par cinq pays (Benelux, France et Allemagne), elle a vu le nombre des pays adhérents augmenter systématiquement et, en 1999, l’acquis de Schengen a été repris par le Conseil européen. Dans une Europe avec aujourd’hui 27 membres on parle de plus en plus de favoriser une Europe des Régions.
C’est en effet le cadre du Benelux qui s’apprête au mieux pour favoriser la coopération entre les grandes Régions.

Avec mes meilleures salutations,

Roger Negri

Député
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Fro zum Thema Verkéier an Infrastruktur
04.06.2009
Vum:

Herr Negri,

Glauben Sie an die neue Tram in der Stadt Luxemburg, oder wäre das Tunnel Projekt des ADR nicht besser?

Hochachtungsvoll,

Äntwert vum Roger Negri
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05.06.2009
Roger Negri
Madame ,

Nach jahrelangem Tauziehen um ein Tramprojekt in der Stadt Luxemburg wurde unter den grossen Parteien, die sowohl in der Regierung als auch in der Stadt Luxemburg in der Verantwortung stehen endlich eine Konsenslösung gefunden. Um jetzt nicht noch unnötige Zeit zu verlieren sollte man das vorliegende Projekt nun zügig realisieren. Diese Bemerkung zur politischen Lage will ich an den Anfang meiner Antwort stellen. Zum Inhalt bin ich ebenso davon überzeugt, dass die Trambahn in der Stadt Luxemburg eine neue Lebensqualität in der Stadt selbst schaffen wird, durch eine überirdische Trassenführung und somit zu einer neuen Urbanität führen wird. Die unterirdische Trassierung wie sie von Herrn Schummer und jetzt als Tunnel Projekt vom ADR gefordert wird, ist aus vielen Gründen in der Praxis nicht gangbar. Ich will mich auf zwei Punkte beschränken.
Erstens ist die Haltestelle im Stadtzentrum in der Nähe vom Hamiliusplatz nur durch unterirdische Fahrstühle zu bedienen, die einen Höhenunterschied, ähnlich wie den aktuellen von der neuen Cité judiciaire zum Quartier Grund, zu bewältigen haben. Stellen Sie sich vor, es fahren in der Spitzenstunde morgens zwei Züge ein mit jeweils bis zu 700 Menschen an Bord pro Zug. Diese Menschen müssen dann alle in die Lifte gehen und dann nach oben fahren, sogar bei 20 Fahrstühlen ist dies nicht realistisch, und von entsprechenden Sicherheitsproblemen will ich mal überhaupt nicht sprechen. Zugleich wollen mehrere hundert Menschen nach unten kommen, wobei die einen ungeduldig auf die Fahrstühle nach oben und die anderen auf die Fahrstühle nach unten warten, und im Endeffekt ihre weitere Anschlüsse verpassen. Nicht umsonst überbrückt man in anderen Städten solche grosse Höhenunterschiede bei Untergrundbahnen durch Rolltreppen, doch dafür braucht man eine grosse Entwickslungslänge, die in der Oberstadt Luxemburg nicht vorhanden ist. Zweitens die Weiterführung vom Stadtzentrum nach Kirchberg und zum Norden des Landes via Dommeldingen ist im sogenannten Tunnelprojekt nicht realistisch gelöst. Hier müssten zwei grosse Brücken über das Tal des Paffendall gezogen werden, die mit grossem Aufwand sprich sehr teuer zu gestehen kommen, und neben der "roten" Brücke das Tal überspannen würden, und zu einer absolut unansehlichen Urbanität und Esthetik führen würden, wobei die Lärmbelästigung für die Anrainer auch nicht zu vertreten sei.

In der Hoffnung Sie, sehr geehrte Madame , überzeugt zu haben, entsende ich Ihnen meine freundlichen Grüsse.

Roger Negri

Député
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Är Fro un Roger Negri
D'Froenfunktioun gouf entre-temps zou gemaach.