Vum:
Guy

Sidd dir och der Meenung, dat Europa a Lëtzebuerg eng gemeinsam Kommunikatiounssprooch brauchen ?
Wéi eng Sprooch sollt dat sinn ? Englesch an Esperanto sinn d’Haaptkandidaten.
E puer Erklärungen zum Kontext vu menger Fro:
Die Europäischen Institutionen müssen viele Entscheidungen treffen, welche von äußerster Wichtigkeit für die Entwicklung Europas sind. Tausende Menschen verschiedener Nationalitäten sind am Prozess der Vorbereitung, Diskussion, Verhandlung, Beschlussfassung und Ausführung beteiligt. Dieser Prozess könnte wesentlich effizienter gestaltet werden, wenn die Kommunikation aller Teilnehmer in einer gemeinsamen, von allen beherrschten Sprache, geführt würde.
Bedingt durch die Globalisierung sind Wirtschaft und Forschung auf internationale Kommunikation angewiesen. Deshalb setzt sich in der Praxis Englisch als gemeinsame Kommunikationssprache durch. Dies verschafft den Amerikanern und Engländern einen bedeutenden Vorteil da die überwiegende Mehrheit der Europäer Englisch wesentlich schlechter beherrscht.
Im Schulwesen stehen kleine Länder vor einem Problem ohne optimale Lösung. Da die Beziehungen zu den Nachbarländern von äußerster Wichtigkeit sind, muss ein übermäßig großes Gewicht auf den Fremdsprachenunterricht gelegt werden. Da die Anzahl der Schulstunden beschränkt ist, muss man die Studienzeit für die anderen Fächer und Kompetenzen zu stark beschränken.
Viele Europäer kennen eine oder mehrere Fremdsprachen. Die Kenntnisse der Fremdsprachen sind jedoch meistens oberflächlich. Dies bewirkt, dass vor allem die oberflächliche, kommerzielle, amerikanische Kultur sich in Europa durchsetzt. Die reiche, tiefgründige Kultur der europäischen Völker kann kaum über die Sprachbarrieren vermittelt werden. Nur durch eine gemeinsame Kommunikationssprache, welche alle beherrschen, könnten alle Europäer aus diesem kulturellen Reichtum schöpfen.
Bescht Gréiss